Sie haben die nötige praktische Begabung, ein großes Angebot offener Lehrstellen steht ihnen trotz der Corona-Krise zur Verfügung – und trotzdem entscheiden sich viele junge Menschen nach ihrem Schulabschluss nicht für eine berufliche Ausbildung. Die „Ausbildungsbotschafter“ sollen diesem Trend entgegenwirken und für die duale Ausbildung begeistern. Das Projekt bringt Schülerinnen und Schüler in direkten Austausch mit jungen Erwachsenen, die sich in Ausbildung befinden oder diese vor kurzem abgeschlossen haben. In diesem Jahr sind 46 Botschafterinnen und Botschafter aus 25 Betrieben im Projekt aktiv – darunter beispielsweise Kaufleute für Einzelhandel sowie Industriekaufleute, Chemielaboranten, Hotelfachleute, Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, ein Straßenbauer, Gärtner, ein Koch, ein Bauzeichner, Konstruktionsmechanikerinnen und eine medizinische Fachangestellte. Für ihren ehrenamtlichen Einsatz werden die Auszubildenden nun gemeinsam mit ihren Ausbildungsunternehmen von den Förderern des Programms, der Stiftung Polytechnische Gesellschaft, der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main (IHK) und der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main (HWK) sowie der ausführenden Gesellschaft für Jugendbeschäftigung e. V. (gjb) geehrt.  

Während die Urkundenübergabe in den Vorjahren im Rahmen einer großen Festveranstaltung stattfand, gehen die Organisatoren dieses Jahr Corona-bedingt andere Wege: Die 71 Urkunden werden von den jeweiligen Kammern persönlich in den Betrieben überreicht.  

IHK-Vizepräsident Klaus-Stefan Ruoff sagt: „Die Ausbildungsbotschafter sorgen dafür, dass die duale Berufsausbildung ‚auf Augenhöhe‘ und lebensnah beworben wird. Schülerinnen und Schüler erleben dabei echte Menschen, die hinter dem abstrakten Weg einer Berufsausbildung stehen. Ausbildungsbotschafter können authentischer berichten, wie sie ihre Wahl getroffen haben und warum sich eine ‚Karriere mit Lehre‘ lohnt. Insofern investiert die IHK lieber in diese Botschafter als in Hochglanzbroschüren.“  

Bernd Ehinger, Ehrenpräsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, hebt die Bedeutung der Ausbildungsbotschafter für die 130 Berufe im Handwerk hervor. „Wir freuen uns, dass Betriebe und junge Menschen im Projekt Ausbildungsbotschafter mit Leidenschaft für die berufliche Bildung werben. Gerade in Corona-Zeiten ist Gelegenheit, die eigene Zukunft zu planen und sich für die eine Karriere im Handwerk zu entscheiden. In unseren Handwerksbetrieben in der Region sind etliche Ausbildungsplätze noch frei. Wir beraten Interessierte gerne. Das Handwerk bietet Chancen für alle, auch für Abiturienten.“  

„Die Stiftung Polytechnische Gesellschaft geht in ihren Ursprüngen auch auf das Frankfurter Handwerk zurück und engagiert sich aus Überzeugung für die berufliche Bildung. Die Ausbildungsbotschafter leisten mit ihrer Arbeit einen wertvollen Beitrag dazu, in den Schulen die Attraktivität von Ausbildungsberufen zu vermitteln – und unterstützen Jugendliche ganz praktisch bei der Berufsorientierung“, sagt Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Verstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.  

Petra Lölkes, Geschäftsführerin der gjb, berichtet über erzielte Erfolge unter schwierigen Bedingungen im laufenden Jahr: „Unsere Azubibotschafter haben im vergangenen Schuljahr über 1.000 Schülerinnen und Schüler an 11 Schulen sowie online mit authentischen Erfahrungsberichten erreicht. Somit konnten wir den Jugendlichen ein breites Spektrum von Berufen näherbringen und einen wichtigen Beitrag zur Erweiterung des Berufswahlspektrums leisten. Die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten durch die schnelle Anpassung der Formate seitens der gjb gut aufgefangen werden.“ So produzierten einige Ausbildungsbotschafter Videos für Instagram, in denen sie sehr praxisnah für ihre Berufe werben. Eine Bildergalerie mit  Ausbildungsbotschaftern und Details zu ihrem persönlichen Weg kann Schülerinnen und Schülern zusätzlich bei der Entscheidung für eine duale Ausbildung helfen. Auch auf Präsenzveranstaltungen sowie die Schulung der Ausbildungsbotschafter in den Räumen der gjb musste nicht verzichtet werden. Unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln konnten alle geplanten Termine stattfinden.  

Schwieriger gestalten sich in diesem Jahr Karrieremessen, bei denen die Ausbildungsbotschafter normalerweise Auskunft über die duale Ausbildung geben. Doch auch diese fielen nicht ersatzlos aus, sondern wurden zeitgemäß auf Online-Formate umgestellt. Denn trotz der Corona-Krise sind zukünftige Fachkräfte weiterhin dringend gesucht – und können durch das Engagement der Ausbildungsbotschafter für attraktive Lehrberufe gewonnen werden.  

Weitere Informationen zu den Ausbildungsbotschaftern unter:   https://gjb-frankfurt.de/programme/allgemeinbildende-schulen/ausbildungsbotschafter  

Alle freien Ausbildungsstellen im Handwerk unter www.lehrstellen-radar.de   Alle Informationen zu einer Karriere in einem der 130 Berufe im Handwerk unter www.handwerk.de

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