Sowohl die Bevölkerung als auch die Anzahl der Haushalte sind in Dresden im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr relativ konstant geblieben. Über die letzten fünf Jahre hinweg kamen nur knapp 7.500 neue Haushalte hinzu. Im Vergleich dazu wurden im gleichen Zeitraum über 13.800 neue Wohnungen fertiggestellt. Damit kommen auf jeden neuen Haushalt 1,84 neu fertiggestellte Wohnungen. Der Wohnungsüberschuss in den letzten Jahren erklärt auch den geringen Preisdruck und die damit verbundene Entwicklung des Mietmarktes. 

Wie im Vorjahr liegen die Neubaumieten im ersten Halbjahr 2021 bei einem Mittelwert von 11,50 Euro pro Quadratmeter und sinken in den oberen Preissegmenten minimal. Im Bestand stiegen die Mieten über alle Segmente hinweg nur leicht um 0,10 bis 0,40 Euro pro Quadratmeter an. Im Median liegen sie nun bei 7,80 Euro pro Quadratmeter.

Nachdem die Wohnungsgenehmigungen seit 2017 stark rückläufig waren, befinden sich diese wieder in einem Aufschwung. Die Wohnungsfertigstellungen steigen seit 2018 rasant, im Jahr 2020 wurden knapp 30 Prozent (absolut: 754) mehr Wohnungen als im Vorjahr fertiggestellt und zeigen daher einen positiven Wachstumspfad . Zusätzlich dazu wird weiterhin eine moderate Entwicklung der Haushalte geschätzt, weshalb im Vergleich zu anderen Großstädten ein eher geringes Wachstum der Mietpreise erwartet werden kann.

Die hohe Nachfrage im Wohn- und Geschäftshäusersegment spiegelt sich in einem Anstieg der durchschnittlichen Preise pro Quadratmeter wieder. In sehr guten Lagen werden Kaufpreise bis 3.500 Euro pro Quadratmeter erreicht und auch die Spitzenwerte in den einfachen Lagen klettern auf 2.000 Euro pro Quadratmeter. Die Faktoren steigen in der Spitze oberhalb des 30-fachen der Jahresnettokaltmiete und auch in den einfachen Lagen steigt der Spitzenfaktor auf über 25. 

Auf dem Investmentmarkt für Wohn- und Geschäftshäuser konnte Dresden den Rekord von 2018 mit 1.217 Millionen Euro nochmals toppen. Der Umsatz des Eigentumwohnungsmarkt hingegen war leicht rückläufig und lag im Jahr 2020 bei 4.097 Millionen Euro.

Bastian Kunau, Head of Residential Investment Dresden bei Colliers: „Auch im Jahr 2021 setzt sich die hohe Dynamik aus dem Vorjahr im Markt der Wohn- und Geschäftshäuser weiter fort. Trotz der Pandemie sind die Anzahl der Transaktionen sowie das Transaktionsvolumen in diesem Bereich nochmals gestiegen. Insbesondere die Zahl privater Investoren hat zugenommen, was sich unter anderem im weiteren Anstieg der Kaufpreise widerspiegelt. Insgesamt zeigt sich ein deutlicher Nachfrageüberhang. Dresden wird auf Seiten der Investoren als gesund gewachsener Investmentstandort mit weiterem Entwicklungspotenzial bewertet und zählt bereits seit Jahren zu den beliebtesten Standorten in Ostdeutschland.“ 

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