Am 22. und 23. Oktober 2021 fand in Berlin die jährliche Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates statt. In der Podiumsdiskussion zum Thema „Neustart Musik: Gelingende Kulturpolitik für die Jahre 2022 – 2025“ diskutierten Gerhart Baum, Vorstandsvorsitzender des Kulturrates NRW, die Musikerin Christina Lux und Ilona Schmiel, Intendantin der Tonhalle-Gesellschaft Zürich AG, unter anderem über die fehlende Wertschätzung für Musikberufe auch als Erwerbsgrundlage, die Notwendigkeit, das Musikleben unbürokratischer zu fördern, und das Potenzial einer starken, verbändeübergreifenden Zusammenarbeit der freien Szene mit den etablierten Institutionen. Die Diskussion griff damit auch die zentralen Themen des 7. Berliner Appells auf, der am ersten Sitzungstag diskutiert und am zweiten Tag von der Mitgliederversammlung verabschiedet wurde. Die Veröffentlichung erfolgt in Kürze. Im Rahmen der Sitzung wurde zudem die umfangreiche Arbeit des Deutschen Musikrates im zurückliegenden Jahr vorgestellt; den vollständigen Jahresbericht finden Sie hier. Abschließend wählte die Mitgliederversammlung   das Präsidium für die nächsten vier Jahre, dem neun Frauen und zehn Männer angehören. Damit ist Geschlechtergerechtigkeit im zentralen Leitungsgremium des Deutschen Musikrates hergestellt.

Hierzu Prof. Martin Maria Krüger, Präsident des Deutschen Musikrates: „Als musikpolitisches Kraftfeld steht der Deutsche Musikrat in der Mitverantwortung für das Heute und Morgen unserer Gesellschaft. Ich freue mich da-rauf, gemeinsam mit den über 100 Mitgliedern des Deutschen Musikrates, dem Generalsekretär und dem neu gewählten, vielfältigen und gut vernetzten Präsidium in den nächsten vier Jahren die Zukunft des Musiklebens mitzugestalten. Wir werden die Schubkraft der ‚Einheit in der Vielfalt‘ angesichts der vor uns liegenden Herausforderungen dringend benötigen, um unsere gesamtgesellschaftliche Verantwortung bestmöglich wahrzunehmen. Ein herzlicher Dank gilt den ausscheidenden Präsidiumsmitgliedern für ihr großes und wirkungsreiches Engagement in der vergangenen Wahlperiode.“

Die Mitgliederversammlung des Deutschen Musikrates findet einmal jährlich in Berlin statt und ist das höchste Organ des Deutschen Musikrates. Im Rahmen der Veranstaltung werden unter anderem Vertreter/innen aus den Mitgliedsverbänden für wesentliche, vereinsrechtliche Aufgaben gewählt. So wurden in den Rechnungsprüfungsausschuss 2022 Thomas Kronenberger, Gabriele Schulz und – als stellvertretendes Mitglied – Prof. Dr. Robert von Zahn gewählt. Zudem bestätigte die Mitgliederversammlung den Wahlausschuss für die diesjährige Präsidiumswahl; diesem gehörten Andreas Bausdorf, Birgit Böcher, Taru Kastari und Torsten Tannenberg an. Den Vorsitz hatte Gerald Mertens inne. Mit der Neuwahl des DMR Präsidiums schieden Rolf Bareis, Jürgen Diet, Hartmut Karmeier, Gerhard A. Meinl, Wilhelm Mixa, Dr. Michael Pabst-Krueger und Moritz Puschke aus dem Präsidium aus.

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