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– Starkes Europa gegenüber China positionieren
– Zeiträume bei Steuervorhaben zu kurz angesetzt

Die „Regierung des Fortschritts“, die Bundeskanzler Olaf Scholz angekündigt hat, kann auf die Unterstützung des industriellen Mittelstandes zählen, betont VDMA-Präsident Karl Haeusgen, anlässlich der ersten Regierungserklärung. „Das von Bundeskanzler Olaf Scholz ausgerufene Jahrzehnt für Zukunftsinvestitionen wird im Schulterschluss zwischen Politik und Industrie gelingen. Daher nehmen wir die Einladung zum Fortschrittsdialog an. Klar ist: Geschwindigkeit ist der Maßstab für die neue Regierung!“

Wenn die Bundesregierung nach klugem Fortschritt und Innovationen ruft, bietet der Maschinen- und Anlagenbau dafür die technischen Lösungen. „Die Technik steht, Politik und Verwaltung müssen jetzt den Weg frei machen“, sagt Haeusgen. Deshalb unterstützen der VDMA und seine Mitglieder das Ziel, bereits im ersten Regierungsjahr ein umfangreiches Paket zur Planungs- und Genehmigungsbeschleunigung auf den Weg zu bringen. Ebenso unterstützen die Maschinen- und Anlagenbauer das angekündigte umfassende Klimaschutz-Reformprogramm der ersten zwölf Monate.

Grundlagen der Transformation müssen marktbasierte Instrumente sein. Die Superabschreibungen für Klima- und Digitalinvestitionen können Umfang und Geschwindigkeit der Investitionen erhöhen. Der Zeitraum ist zu kurz gewählt. Das Gleiche trifft auch für den Zeitraum des Verlustrücktrags zu – hier können Verluste mit verlustreichen Jahren verrechnet werden. Das wird nur wenigen Unternehmen aus dem industriellen Mittelstand weiterhelfen.

Der neue Ton in der Politik gegenüber China decke sich mit Forderungen des VDMA, erklärt Haeusgen: „Dass die neue Bundesregierung China einen fairen Wettbewerb anbieten und die Stärke des EU-Binnenmarktes für die Verhandlungen in die Waagschale werfen möchte, atmet den Geist eines neues Selbstbewusstseins von Kanzleramt und Auswärtigem Amt. Wir hoffen, dass dies auch von den anderen EU-Staaten getragen wird." Der wieder engere Schulterschluss mit den Amerikanern, den Bundeskanzler Scholz anstrebt, dürfe aber nicht zur Frage nach einem „entweder – oder“ für die Maschinenbauer werden, mahnt Haeusgen.

Über den VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Der VDMA vertritt mehr als 3400 deutsche und europäische Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus. Die Industrie steht für Innovation, Exportorientierung und Mittelstand. Die Unternehmen beschäftigen rund vier Millionen Menschen in Europa, davon mehr als eine Million allein in Deutschland. Der Maschinen- und Anlagenbau steht für ein europäisches Umsatzvolumen von rund 800 Milliarden Euro. Im gesamten Verarbeitenden Gewerbe trägt er mit einer Wertschöpfung von rund 270 Milliarden Euro den höchsten Anteil zum europäischen Bruttoinlandsprodukt bei.

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