Für drei Jahre fördert das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) drei Projekte der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. (DGE) rund um die DGE-Qualitätsstandards. Am 4. Februar 2022 nahmen DGE-Geschäftsführerin Dr. Kiran Virmani und DGE-Präsident Prof. Jakob Linseisen eine Förderurkunde über knapp 3,8 Millionen Euro vom Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Cem Özdemir, entgegen.

Die drei Projekte der Gemeinschaftsverpflegung richten sich vor allem an die Verpflegungsverantwortlichen verschiedener Lebenswelten. Die Umsetzung von Nachhaltigkeit sowie neue Zielgruppen bilden Schwerpunkte in allen Projekten. Als Maßnahme der Verhältnisprävention setzen sie sich zum Ziel, das Angebot gesundheitsfördernder und nachhaltiger Verpflegung auszubauen und damit faire Ernährungsumgebungen in verschiedenen Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung zu schaffen. Die Förderung erfolgt im Rahmen von IN FORM – Deutschlands Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung.

IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung – für Kinder und Jugendliche

Das Ziel des Projektes ist es, eine gesundheitsfördernde und nachhaltige Verpflegung in den Lebenswelten Kindertagespflege, Kita und Schule zu etablieren. Schwerpunkt stellt die Erarbeitung von Empfehlungen für die Ausgabe eines Frühstücks in Kitas und Grundschulen dar. Weiterhin werden u. a. Empfehlungen für das Verpflegungsangebot bei Tageseltern sowie für eine Vollverpflegung in Kitas erstellt.

IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung – für Berufstätige

Im Projekt für die Verpflegung in Betrieben wird ein Bewertungstool zur Nachhaltigkeit von Rezepten erarbeitet, das anschließend auch bei Rezepten anderer Lebenswelten angewendet werden kann. Zudem steht die Umsetzung des DGE-Qualitätsstandards als Maßnahme der Betrieblichen Gesundheitsförderung im Fokus von Veranstaltungen und neuen Medien.

IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung – für Patient*innen, Senior*innen und Erwachsene mit Behinderung

Dieses Projekt befasst sich mit der Verpflegung ausgewählter vulnerabler Bevölkerungsgruppen. Neben der Verpflegung von Patient*innen und Senior*innen werden neu auch besondere Anforderungen, die Erwachsene mit Behinderung in Werkstätten an ihr Mahlzeitenangebot stellen, in den Blick genommen. Handlungsempfehlungen und Umsetzungshilfen sollen dabei unterstützen, dass die vulnerablen Gruppen, die zumeist eine Vollverpflegung erhalten, eine ebenso gesundheitsfördernde und nachhaltige wie auch genussvolle, bedürfnisgerechte Wahl haben.

Die DGE-Qualitätsstandards tragen bundesweit und in allen Lebenswelten dazu bei, die Verpflegung ebenso gesundheitsfördernd wie nachhaltig zu gestalten. Denn nur gemeinsam kann eine Ernährungswende hin zu einer zukunftsfähigen und nachhaltigen Verpflegung gelingen. Eine Aufgabe, die unter anderem den Forderungen im aktuellen Koalitionsvertrag nachkommt und dem Erreichen der Sustainable Development Goals (SDGs) der UN zuarbeitet.

Informationen und Kontaktdaten sind über die Internetseiten der Projekte erhältlich:

IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung – für Kinder und Jugendliche:
www.fitkid-aktion.de www.schuleplusessen.de

IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung – für Berufstätige:
www.jobundfit.de

IN FORM in der Gemeinschaftsverpflegung – für Patient*innen, Senior*innen und Erwachsene mit Behinderung:
www.station-ernaehrung.de
www.fitimalter-dge.de

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Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V.
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53175 Bonn
Telefon: +49 (228) 3776-600
Telefax: +49 (228) 3776-800
http://www.dge.de

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