Vorhofflimmern ist eine der häufigsten Herzrhythmusstörungen. Um sie zu behandeln, veröden Spezialisten im elektrophysiologischen Labor die krankhaften Erregungsherde im linken Vorhof des Herzens. Im Städtischen Klinikum Karlsruhe kommt jetzt ein neues Ablationsverfahren zum Einsatz, das weltweit bisher nur etwa 50 Kliniken anbieten.

„Die Elektroporation, auch Pulsed Field Ablation (PFA) genannt, wird zur Behandlung des Vorhofflimmerns eingesetzt. Es geht zum einen schneller als herkömmliche Verfahren“, erklärt PD Dr. Luik, Sektionsleiter der Elektrophysiologie am Klinikum. „Zum anderen ist sie besonders schonend, da die benötigten elektrischen Impulse sehr gezielt eingesetzt werden können und damit das umliegende Gewebe, Nerven und Blutgefäße, nicht in Mitleidenschaft gezogen werden.“

Im Gegensatz zu den etablierten Therapieformen, bei denen die Ablation mit Wärme (Radiofrequenzstrom) bzw. Kälte erfolgt, erzeugt die Elektroporation denselben Effekt mittels elektrischer Impulse, die gezielt kleine Poren in den Zellwänden der Herzmuskelzellen erzeugen. Die so entstandene Isolationsschicht verhindert das Wiederauftreten von Vorhofflimmern.

„Unsere ersten Erfahrungen mit dieser Technologie sind extrem positiv“, berichtet Luik. „Besonders erfreulich ist, dass mit dieser Methode weniger Komplikationen auftreten und sie somit noch sicherer als die bisherigen Verfahren ist.“

„Unsere auf interventionelle Verfahren spezialisierte Kardiologie bietet damit als eines der ersten Zentren weltweit diese hochmoderne Therapie an“, betont Prof. Dr. Widder, Direktor der Medizinischen Klinik IV für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin. „Wir bieten damit eine echte Verbesserung für unsere Patienten, die an Vorhofflimmern leiden, an.“

Die Sektion Elektrophysiologie am Klinikum Karlsruhe ist aufgrund ihrer hohen Expertise und Qualität von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie als Vorhofflimmerzentrum zertifiziert.

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