Vom 25. bis 27. Januar 2024 laden die Kunsthalle Mainz und ihre Kooperationspartner*innen zum Abschlussprogramm anlässlich der Ausstellung Unextractable: Sammy Baloji invites ein. Es finden öffentliche Vorträge, Künstler*innenrundgänge, Paneldiskussionen und eine Performance statt.

Mit Transmission durch Transformation als Leitgedanken liegt der Fokus dabei auf Praxen der Veränderung, die sowohl unterbrochene Wissensformen reaktivieren als auch kulturelle Arbeit als ständige Prozesse der Neuinterpretation begreifen.

Donnerstag, 25/01

19 Uhr
Unextractable? Sammy Baloji im Gespräch mit Bénédicte Savoy, moderiert von Lotte Arndt (in Englisch)
in der Aula der Städelschule, (Dürerstraße 10), Frankfurt am Main

Nach einführenden Präsentationen der beiden Referent*innen wird die Diskussion erörtern, welche Rolle transnationale Kulturarbeit beim „Richten von Unrecht" (Gayatri Spivak) spielen kann. Welche Möglichkeiten, aber auch Fallstricke entstehen bei Versuchen, mittels Bildern und Objekten an unterbrochene Wissensketten anzuknüpfen? 

Freitag, 26/01

15.30 Uhr
Mainz – Postkolonial: Rundgang für und durch die Mainzer Neustadt (in Englisch und Französisch)
Die Teilnahme am Rundgang ist kostenlos. Wir bitten um Anmeldung bis drei Tage vor dem Rundgang unter mail@kunsthalle-mainz.de

19 Uhr
Lotte Arndt und Sybil Coovi Handemagnon im Gespräch (auf Französisch mit Übersetzung ins Deutsche)
im Institut français (Schillerstraße 11), Mainz

Lotte Arndt, Ko-Kuratorin der Ausstellung Unextractable: Sammy Baloji invites stellt das internationale Projekt Reconnecting „Objects“ (TU Berlin) vor, in dem sie seit 2022 über „epistemische Pluralität und tranformative Praktiken in und außerhalb von Museen“ forscht. Danach spricht sie mit der multi-disziplinären Künstlerin Sybil Coovi Handemagnon über ihre photographische und filmische Arbeit, und ihrer Zusammenarbeit in dem Projekt. In dem Gespräch geht es um toxische Konservierung, koloniale Sammlungen und künstlerische Praxen in diesen Kontexten.

Im Anschluss laden wir zu einem Glas ein.

Samstag, 27/01
Transmission Through Transformation – Ausstellungsgespräche, Panels, Performance & Programm für Kinder

11 Uhr
Ausstellungsgespräche mit der Ko-Kuratorin Lotte Arndt und den Künstler*innen Sammy Baloji, Nilla Banguna und Julia Tröscher
in Halle 1 der KHM (auf Englisch und Französisch)

12 Uhr
Ausstellungsgespräche mit der Ko-Kuratorin Yasmin Afschar und den Künstler*innen Sammy Baloji, Sybil Coovi Handemagnon, Hadassa Ngamba und Georges Senga
in Halle 2 & 3 der KHM (auf Englisch)

Ausstellungsgespräche mit der Ko-Kuratorin Marlène Harles und den Künstler*innen Franck Moka, Fundi Mwamba Gustave & Antje Van Wichelen und Isaac Sahani Dato
in den Turmebenen der KHM (auf Englisch und Französisch)

11–13 Uhr Programm für Kinder im Werkraum der Kunsthalle Mainz

13–14 Uhr Mittagspause

14–15:30 Uhr
Begrüßung: Yasmin Afschar
Panel – Produzieren und Sammeln von Zeitgenössischer Kunst in DR Kongo und darüber hinaus
Begrüßung: Yasmin Afschar
Georges Senga (Picha), Sybil Coovi Handemagnon (Black(s) to the Future), Jean-Sylvain Tshilumba Mukendi (Picha), Michaela Oberhofer (Museum Rietberg), Katharina Fink (Artist Residency Schloss Balmoral)
Moderation: Marlène Harles
Die erste Diskussionsrunde beschäftigt sich mit der Bedeutung von unabhängigen Strukturen für die Kunstproduktion sowie Sammlungspraktiken in der zeitgenössischen Kunst in der DR Kongo und darüber hinaus.

16–17:30 Uhr
Performance TRACER
Tracer 
ist ein kollektives künstlerisches Forschungsprojekt, bestehend aus Esther Mugambi, Emmanuelle Nsunda, Nizar Saleh, Emily Hardick, Anne Wetsi Mpoma, und Sarah van Lamsweerde, das einen kritischen Blick auf die Changwe Yetu Darbietung von 1958 wirft.
Diskussion im Anschluss. Moderation: Anne Brandstetter

18–19 Uhr
Panel – Extraktivismus und Mining
Isaac Sahani Dato, Hadassa Ngamba, Timothy Makori (University of Maastricht), Livia Cahn (Rachel Carson Center Munich)
Moderation: Lotte Arndt
Das zweite interdisziplinäre Panel bringt Kunstschaffende und Forschende zusammen, die sich mit den extraktiven Strukturen und Folgen des Bergbaus in der Demokratischen Republik Kongo sowie ihrer Musealisierung und Darstellung in der zeitgenössischen Kunst beschäftigen.

19:30 Uhr
Ausklang mit Drinks

Änderungen vorbehalten.

Kooperationspartner*innen:
Atelier Picha, Lubumbashi, Framer Framed, Amsterdam, Reconnecting "Objects" (Technische Universität Berlin) sowie Institut für Ethnologie und Afrikastudien JGU Mainz, Kunsthochschule Mainz, Hochschule für Bildende Künste–Städelschule, Frankfurt, Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main und weitere.

Förder*innen:
Die Veranstaltung wird unterstützt von der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, dem Institut für Auslandsbeziehungen e.V. (ifa), Reconnecting „Objects“ (Technische Universität Berlin, gefördert durch die Volkswagen Stiftung) und der Sulzmann-Stiftung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.

Unextractable: Sammy Baloji invites
27/10/23 – 11/02/24
Sammy Baloji
Nilla Banguna
Jackson Bukasa & Dan Kayeye & Justice Kasongo
Sybil Coovi Handemagnon
Fundi Mwamba Gustave & Antje Van Wichelen
Franck Moka
Hadassa Ngamba
Isaac Sahani Dato
Georges Senga
Julia Tröscher

Partner*innen
Picha, Lubumbashi
Framer Framed, Amsterdam
Reconnecting "Objects" (Technische Universität Berlin, gefördert durch die Volkswagen Stiftung)

Die Ausstellung in der Kunsthalle Mainz wird gefördert durch den Kultursommer Rheinland-Pfalz, Wallonie-BruxelIes International (WBI), kiosk Vlaanderen, das Bureaux des Arts Plastiques des Institut français und das Königreich Niederlande.

Die Kunsthalle Mainz wird unterstützt durch:

Mainzer Stadtwerke AG
Mainzer Fernwärme GmbH
Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH
Landeshauptstadt Mainz

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