Das EU-Verbrennerverbot will der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) unbedingt beseitigen und zählt dabei auf die anderen EU-Länder. „Ich hoffe, dass die anderen Mitgliedstaaten dem deutsch-französischen Vorschlag folgen. Nach diesem Vorschlag bleibt Klimaschutz im Verkehr ein wichtiges Anliegen. Es wird aber auch nach 2035 weiterhin Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor geben“, sagt der Minister im Gespräch mit der aktuellen Ausgabe 24 der Zeitschrift auto motor und sport. „Ich habe das Verbrennerverbot immer kritisiert, weil man Klimaschutz auch mit dem Verbrenner erreichen kann – etwa durch nachhaltige und synthetische Kraftstoffe“, so der Minister.
„Zudem sollen die Menschen selbst darüber entscheiden können, welchen Antrieb ihr Auto hat. Da sind Verbote der falsche Weg“, unterstreicht Bilger. „Der gemeinsame Vorschlag von Deutschland und Frankreich ist eine gute Grundlage, um die Klimaziele zu erreichen und gleichzeitig den Automobilstandort in Deutschland sowie in Europa zu stärken.“
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