„Nach allem was man bisher weiß, werden Kinder, auch Neugeborene, durch eine Infektion mit dem neuen Coronavirus SARS CoV-2 nicht schwer krank“, sagt Prof. Dr. Andreas Holzinger, Chefarzt der Klinik für Kinder und Jugendliche im Diak Klinikum. „Bisherige Beobachtungen zeigen, dass intensivmedizinische Behandlung bei Kindern nicht erforderlich ist. Und auch von Todesfällen bei Kindern wird bisher nicht berichtet. Kinder mit Covid-19 entwickeln nur milde Symptome wie Durchfall, Husten und Schnupfen. Doch auch wenn Kinder nicht schwer krank werden, spielen sie möglicherweise aber als Überträger eine große Rolle. Es ist in der aktuellen Situation deshalb extrem wichtig, dass vermutlich erkrankte Kinder möglichst den Kontakt zu älteren Menschen, die weitaus mehr gefährdet sind, meiden“, erklärt der Chefarzt.  Kinder mit chronischen Lungenerkrankungen, mit Immundefekten oder mit immunmodulierenden Medikamenten behandelte sowie Kinder mit schwerer Mehrfachbehinderung sollten aber besonders geschützt werden. Auch wenn bisher diesbezüglich keine zuverlässigen Daten vorliegen, könnten sie anfällig für einen schweren Verlauf von Covid-19 sein.

„Wir verstehen, dass Eltern durch die derzeitige Lage stark verunsichert sind. Besonders, wenn das Kind Erkältungssymptome wie Schnupfen und Husten zeigt. Es ist zur Zeit aber noch immer viel wahrscheinlicher, dass sich das Kind mit Influenza-, RS- oder einem anderen Virus angesteckt haben könnte, als mit dem neuen Coronavirus“, so Professor Holzinger. Um Patienten in der Klinik für Kinder und Jugendliche zu schützen, gilt eine verschärfte Besucherregung.  „Kinder brauchen ihre Eltern, gerade im Krankenhaus. Das wollen wir auch weiterhin ermöglichen. Wir bitten jedoch, dass sich die Eltern in der jetzigen Situation mit den Besuchen abwechseln.“ So kann die Menge der Besucher in der Kinderklinik reduziert werden.

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