Nur verlässliche Coronatests des Personals und der pflegebedürftigen Menschen schaffen Klarheit über die jeweils aktuelle Situation in diesen sensiblen Bereichen. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) fordert deshalb eine Ausweitung der jetzt angekündigten neuen Teststrategie des Landes Baden-Württemberg. „Pflegebedürftige Menschen und die Mitarbeiter in der Pflege vor Ort sind stärker gefährdet als alle anderen“, sagt der bpa-Landesvorsitzende Rainer Wiesner. „Folglich sind flächendeckende Tests aus unserer Sicht auch die Grundlage für die heute in Kraft getretenen weiteren Lockerungen und Öffnungen in der Pflege, mit denen Infektionsrisiken verbunden sind.“

Aus diesem Grund übt Wiesner Kritik an der Stichprobenstrategie des Landes, wonach in zwei Stadt- oder Landkreisen pro Regierungsbezirk das Pflegepersonal jeweils eines Pflegeheims und eines Pflegedienstes regelmäßig getestet werden soll. „Damit erhalten wir kein Bild über die Gefährdung vor Ort in Einrichtungen oder Wohnungen. Wie soll angemessen reagiert werden, wenn vermeidbare Risiken durch das Land deutlich erhöht werden, gleichzeitig aber pflegebedürftigen Menschen und Pflegenden die Grundlage für ein schnelles und konsequentes Eingreifen verweigert wird? Die Sicherheit der Pflegenden sowie der Bewohner und Patienten müsste dem Land schon deutlich größere Testkapazitäten wert sein“, kritisiert Wiesner.

Über den bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V.

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 11.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon fast 1.200 in Baden-Württemberg) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge. Als gutes Beispiel für Public-private-Partnership tragen die Mitglieder des bpa die Verantwortung für rund 335.000 Arbeitsplätze und circa 25.000 Ausbildungsplätze (siehe www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Die Investitionen in die soziale Infrastruktur liegen bei etwa 26,6 Milliarden Euro.

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