Die FDP fordert in ihrem Wahlprogramm mehr Wettbewerb und weniger staatliche Einflüsse auf die Wirtschaft. Der Bund Katholischer Unternehmer begrüßt die Betonung wichtiger Eckpfeiler der Sozialen Marktwirtschaft. Der Verband wirft im Vorfeld der Bundestagswahl einen Blick auf die Wahlprogramme der Parteien. Diesmal geht es um die Pläne der FDP.

"Die Soziale Marktwirtschaft hat den Wirtschaftsstandort Deutschland über Jahrzehnte stark gemacht. Die Forderungen der FDP nach mehr nationalem und internationalem Wettbewerb, nach einer Entflechtung von Wirtschaft und Staat und nach einer Europäischen Wettbewerbsordnung entsprechen diesem bewährten Wirtschaftssystem, weshalb wir diese Anliegen teilen", betont der BKU Vorsitzende Prof. Dr. Dr. Ulrich Hemel.

Der Unternehmerverband begrüßt auch den Ausbau des Zukunftsfonds zur Start-up Finanzierung und einen besseren Zugang zu Kapital für Gründerinnen und Gründer. "Gerade für uns als Unternehmerinnen und Unternehmer, die qualifizierte junge Menschen in unseren Betrieben ausbilden wollen, ist der Ansatz im FDP-Wahlprogramm, die digitale Bildung an Schulen – gerade auch Berufsschulen – zu verbessern von besonderer Wichtigkeit", ergänzt Hemel. Es sei erfreulich, dass sich die FDP mit detailreichen Forderungen zur dualen Ausbildung zu Wort melde.

Ein weiteres berechtigtes Anliegen sei es, wenn die FDP auf deutsche Schwächen in der Pandemie, wie mangelnde Digitalisierung in der Verwaltung oder eine mitunter überbordende Bürokratie, hinweise. "Wenn die FDP allerdings dazu aufruft, Deutschland neu zu gründen‘, geht das an jener nüchternen Diagnose von Stärken und Schwächen vorbei, die wir heute wirklich brauchen", erklärt der BKU Vorsitzende. Die föderale Struktur unseres Landes habe sich in der Pandemie mit Stärken und Schwächen gezeigt. Viele berechtigte FDP-Forderungen zur Mittelstandspolitik – wie etwa der Aufbau digitaler Infrastruktur und eines starken dualen Ausbildungssystems im ländlichen Raum – seien allerdings im verfassungsmäßigen System der Bundesrepublik Deutschland nicht Aufgabe des Bundes und wären in einem Wahlprogramm zur Bundestagswahl eher fehl am Platz.

Die auch von der FDP erhobenen Forderungen nach Steuerentlastung in den unmittelbaren Nach-Corona-Jahren sind sicherlich vor allem deshalb schwer umsetzbar, weil sie gleichzeitig mit dem Ruf nach einem ,Tilgungs-Turbo‘ für die Corona-Schulden verbunden werden. Als sehr wichtige Anliegen sieht der BKU die Abschaffung der kalten Progression, die Steuervereinfachung, die steuerliche Begünstigung von Aktiensparen und insbesondere von Mitarbeiterkapitalbeteiligungen.

Über den Bund Katholischer Unternehmer e.V.

Dem 1949 gegründeten Bund Katholischer Unternehmer e.V. (BKU) gehören mehr als 1.000 Inhaber-Unternehmer, Selbstständige und leitende Angestellte an. Der BKU ist in 32 Diözesangruppen gegliedert. In den Arbeitskreisen des Verbandes entstehen innovative Konzepte zur Wirtschafts- und Sozialpolitik und zur werteorientierten Führung. Der BKU wirkt als Schnittstelle zwischen Wirtschaft, Kirche und Politik.

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