15,6 Prozent – ist die Zahl des Tages bei der Handwerkskammer Potsdam. Denn hinter ihr verbirgt sich das satte Plus an Auszubildenden im ersten Lehrjahr, das das westbrandenburgische Handwerk nach Vorliegen aller Auswertungen für das Jahr 2017 verbuchen kann. 163 Berufsausbildungsverhältnisse im Handwerk wurden im vergangenen Jahr im Kammerbezirk Potsdam mehr abgeschlossen. Das sind 1.207 neue Auszubildende, die nun ihren Weg im Handwerk gehen. Insgesamt zählte das westbrandenburgische Handwerk damit 3.237 Auszubildende über alle Lehrjahre hinweg – in 95 verschiedenen Ausbildungsberufen.

Positiv entwickelte sich auch die Zahl der ausbildenden Handwerksbetriebe. Hier blickt die Handwerkskammer Potsdam auf ein leichtes Plus: 1.435 Betriebe waren im Vorjahr als Ausbildungsbetrieb eingetragen, das sind 18 mehr als 2016.

Die positiven Zahlen stimmen hoffnungsvoll, dass der Trend anhält. Die großen Anstrengungen des Handwerks, Jugendliche nach dem Schulabschluss für eine Ausbildung im Handwerk zu gewinnen, trägt Früchte: „Junge Menschen und ihre Familien nehmen das Handwerk in Westbrandenburg endlich wieder als attraktive Entwicklungsmöglichkeit wahr. Das ist eine tolle Nachricht für das ganze Land. Die positiven Zahlen des Jahres 2017 sind zudem Hinweis dafür, dass unsere Handwerksbetriebe mit guter Ausbildung und wirklichen Zukunftsperspektiven punkten und junge Menschen überzeugt haben. Die Bemühungen bis zu diesem Ergebnis waren enorm: Ob Tage der offenen Tür, Praktikumsangebote, die Präsentation auf den unterschiedlichsten Ausbildungsmessen, Informationen über die sozialen Medien und schlussendlich die Mund-zu-Mund-Propaganda der Jugendlichen untereinander wurden belohnt. Jetzt heißt es natürlich, nicht nachzulassen und alles dafür zu tun, sie im Handwerk zu halten. Das heißt auch, dass wir den Vertrauensvorschuss der neuen Azubis wertschätzen, um ihnen die beste Ausbildung zuteilwerden zu lassen“, freut sich der Präsident der Handwerkskammer Potsdam über die Ergebnisse des abgelaufenen Jahres. Und ergänzt, „dass auch die Betriebe stolz sein können, denn das ist vorrangig ihre Leistung.“

Dass die Herausforderungen groß bleiben, daran lässt Wüst keinen Zweifel: Mit über 600 freien Lehrstellen und über 40 Praktikaangeboten in 55 Gewerken ist die Ausbildungsbörse der Handwerkskammer Potsdam bereits im Februar schon wieder üppig gefüllt. „Hier lohnt es sich definitiv, auf die Suche zu gehen, wir können mit den vielfältigen Angeboten in allen Regionen Westbrandenburgs, den unterschiedlichsten (Karriere-) Wünschen gerecht werden. Wer dabei Hilfe und Unterstützung braucht, kann das kostenfreie Angebot der Ausbildungsberatung (jeden Dienstag im Haus des Handwerks in der Potsdamer Charlottenstraße) nutzen. Besonders angesprochen sind hier auch Abiturienten oder Studienabbrecher, die eine detaillierte Beratung erfahren“, lädt Kammerpräsident Wüst ein. Ausführliche Informationen erhalten Sie in der Ausbildungsbörse oder über die kostenlose App „Lehrstellenradar“ (zum kostenfreien Download) für iOS und Android.

Über Handwerkskammer Potsdam

Die Handwerkskammer (HWK) Potsdam ist eine als Körperschaft des öffentlichen Rechts organisierte Selbstverwaltungseinrichtung für die Landkreise Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz, Teltow-Fläming und die kreisfreien Städte Potsdam und Brandenburg an der Havel. Sie ist die Interessenvertretung von rund 17.390 Mitgliedsbetrieben und ihren mehr als 70.500 Beschäftigten in über 150 Gewerken.

Die HWK Potsdam setzt sich für die wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen der Handwerksbranche ein, bündelt die Kräfte und

Gemeinsamkeiten des Handwerks und bietet ihren Mitgliedsbetrieben zahlreiche Unterstützungen bei wirtschaftlichen und rechtlichen Fragen.

Zu den Mitgliedsunternehmen gehören Handwerksbetriebe aller Branchen; vor allem aus dem Bau- und Ausbaugewerbe, Elektro und Metall, Holz, Bekleidung und Textil, Gesundheit, Reinigung sowie Nahrungsmittel.

Die HWK Potsdam bietet in ihrem Zentrum für Gewerbeförderung in Götz umfangreiche Angebote für die Weiterbildung im westbrandenburgischen Handwerk und führt in den dortigen Lehrwerkstätten auch die überbetriebliche Lehrlingsunterweisung durch. Sie ist zuständig für Gesellen-, Meister- und Fortbildungsprüfungen im Handwerk.

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