Nicht nur die Auftragslage ist im Dachdeckerhandwerk trotz der Corona-Pandemie weiterhin hoch. Auch die Ausbildungszahlen im ersten Lehrjahr entwickeln sich weiter positiv. So kann der baden-württembergische Landesinnungsverband auch in diesem Jahr einen Anstieg beim Dachdeckernachwuchs vorweisen: Exakt 130 Azubis starteten in diesen Tagen in ihre erste Berufsschulwoche an der Heinrich-Hübsch-Schule in Karlsruhe.

„Im letzten Jahr nahmen zum gleichen Zeitpunkt rund 120 Lehrlinge eine Ausbildung im Dachdeckerhandwerk auf“, berichtet Michael Braunwarth, Landesbeauftragter für Bildung des Dachdeckerinnungsverbands BW. „Somit können wir uns in diesem Jahr über ein deutliches Plus von rund acht Prozent freuen“. Dieser Anstieg sei zwar erfreulich, müsse aber mit Blick auf die aktuellen Ergebnisse der BWHT-Sonderumfrage zum Thema der Betriebsnachfolge etwas relativiert werden.

Demnach suchen 22 Prozent aller Betriebsinhaber im Handwerk in den nächsten fünf Jahren einen Nachfolger. Hinzukommt eine Vielzahl an Fach- und Führungskräften, die dem Handwerk aus Altersgründen auf absehbare Zeit den Rücken kehren werden. „Angesichts dieser Aussichten muss es uns künftig noch besser gelingen, das positive Wachstum bei den Azubi-Zahlen im ersten Lehrjahr konstant fortzusetzen und noch mehr unserer Gesellinnen und Gesellen durch Teilnahme am Meisterkurs fit für die Selbstständigkeit zu machen, erklärt Braunwarth.

Dass das Dachdeckerhandwerk eine Branche mit bestem Zukunftspotenzial ist, ist für den Bildungsbeauftragten des baden-württembergischen Landesinnungsverband dabei unstrittig: „Neben einem guten Einkommen vom ersten Ausbildungstag an ist es für die Jugendlichen von heute wichtig, dass sie sich für einen Beruf entscheiden, der abwechslungsreich ist, gute Aufstiegschancen bietet und genug Potenzial zur Selbstverwirklichung bereithält“.

All das sei in der Dachbranche vorzufinden und zugleich könne man einen aktiven Beitrag zu Klimaschutz und Energiewende leisten. Etwa als Energieberater, durch die Ausführung energetischer Sanierungsmaßnahmen, den Einbau von Photovoltaik- und Solaranlagen oder die Planung von ökologisch vorteilhaften Gründächern, berichtet Braunwarth.

Auch die Zahlen der Bundesregierung dokumentieren das Potenzial für die Zukunft des Dachdeckerhandwerks: Mehr als die Hälfte der knapp 22 Millionen Gebäude in Deutschland wurden vor 1977 errichtet, also vor der ersten Verordnung über energiesparenden Wärmeschutz. In diesen Altbauten steckt ein großes Energiespar- und Klimaschutzpotenzial.

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Der Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks Baden-Württemberg vertritt als berufsständische Organisation die Dachdecker-Innungsbetriebe in den zehn angeschlossenen Dachdecker-Innungen in Baden-Württemberg. Sitz des Verbandes ist in Karlsruhe.

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