Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause hat das Städtische Klinikum Karlsruhe die Selbsthilfegruppen und Fördervereine am 14. September zum gemeinsamen Dialog eingeladen.

Die Corona Pandemie hat auch die Arbeit der Selbsthilfegruppen und Fördervereine vor enorme Herausforderungen gestellt. Viel ist in den beiden zurückliegenden Jahren seit dem letzten gemeinsamen Treffen passiert. Die Gruppen und Vereine mussten neue Wege beschreiten, um mit Betroffenen und ihren Angehörigen in Kontakt zu kommen.

Vor diesem Hintergrund brachte Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende Bettina Lisbach ihre Freude anlässlich der Eröffnung des 13. Jahrestreffens am 14. September zum Ausdruck. „Ich freue mich, dass die Veranstaltung dieses Jahr unter Berücksichtigung von Hygieneauflagen wieder stattfinden kann. Insbesondere für die Selbsthilfegruppen und Fördervereine, die einen essentiellen Beitrag zur Patientenversorgung leisten, gingen die Auswirkungen der Pandemie mit erschwerten Bedingungen einher. Gerade bei der Selbsthilfe ist der direkte, zwischenmenschliche Kontakt zu Betroffenen ein wichtiger Bestandteil. Zwar können technische Kommunikationsmöglichkeiten zusätzliche und unterstützende Wege bieten, aber sie werden nie das direkte und offene Gespräch ersetzen können.“

Die enge Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen und Fördervereinen hat eine lange Tradition im Klinikum. Zwischenzeitlich arbeiten über 50 Selbsthilfegruppen und Fördervereine sowie das Selbsthilfebüro in Karlsruhe eng mit dem Klinikum zusammen. „Wir sind seit 2015 Mitglied im Netzwerk „Selbsthilfefreundlichkeit und Patientenorientierung im Gesundheitswesen“ und seit Januar 2020 als Selbsthilfefreundliches Krankenhaus zertifiziert“, verdeutlicht Elvira Schneider, Selbsthilfebeauftragte und Pflegedirektorin am Klinikum Karlsruhe.

Nach Auffassung der Pflegdirektorin sind die Unterstützung durch die Selbsthilfe und die Fördervereine ein essentieller Bestandteil einer umfassenden und qualitativ hochwertigen Patientenversorgung. „Unsere Patientinnen und Patienten können von dem Knowhow und den Erfahrungen der Selbsthilfegruppen enorm profitieren. Wir stellen ihnen und ihren Angehörigen unter anderem Informationen zu den Selbsthilfegruppen und Fördervereinen bereit und vermitteln auf Wunsch auch den direkten Kontakt zu einer passenden Gruppe“, hebt Schneider hervor. Bereits bei der Ausbildung ist ihren Angaben zufolge die Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen ein fester Bestandteil des Lehrplans.

„Als Geschäftsführer liegt mir die enge Vernetzung und Kooperation der medizinischen Fachbereiche mit den Selbsthilfegruppen und Fördervereinen sehr am Herzen. Denn als Mediziner weiß ich, wie positiv sich das gemeinsame Zusammenwirken von Ärzt*innen, Therapeut*innen, Pflegekräften und Selbsthilfegruppen während der Behandlung und darüber hinaus auswirken“, erklärt Klinikchef Prof. Michael Geißler.

Im Zuge des Treffens stellte sich auch die neue Selbsthilfegruppe für Long-COVID Betroffene vor und die Selbsthilfegruppe „Freundeskreis für Suchtkrankenhilfe Karlsruhe e.V.“ zeigte auf, welche neue Kommunikationswege sie in der Pandemie etablierte, um Betroffene zu erreichen und zu begleiten. Alle Teilnehmenden zeigten sich sehr zufrieden mit der aktuellen Möglichkeit zum Austausch. Gut 50 Vertreterinnen und Vertreter der Gruppen und Vereine waren der Einladung gefolgt.

 

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