Im Rahmen der Gesprächsreihe "Handwerk trifft." der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main sprach Moderator Prof. Michel Friedman mit dem Chefredakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT, Giovanni di Lorenzo, über das Thema Meinungsfreiheit. Die Veranstaltung fand diesmal in Kooperation mit der Kreishandwerkerschaft Main- und Hochtaunuskreis in Bad Homburg statt und wurde wegen der eingeschränkten Platzkapazität aufgrund der Corona-Hygiene-Bestimmungen zusätzlich auch gestreamt.

"Wir als Handwerk, als ,die Wirtschaftsmacht von nebenan‘, wollen uns einbringen und mit anderen ins Gespräch kommen und zum Gespräch anregen, nicht nur bei den Themen, die uns unmittelbar betreffen, wie beispielsweise Bildung und Fachkräfte sowie Mobilität und Nachhaltigkeit. Als eine der Säulen der Wirtschaft sind für unsere Mitglieder aktuelle Entwicklungen und Tendenzen, die unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft morgen prägen werden, von enormer Bedeutung. Gerade in der Frage der Meinungs- und Pressefreiheit erfahren wir jeden Tag, welche enorme Bedeutung diese Grundrechte für unsere freiheitlich-demokratische Werteordnung haben", sagte Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. "Die Vollversammlung der Handwerkskammer ist ein Querschnitt durch alle 130 handwerklichen Gewerke, sie repräsentiert Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es versteht sich daher von selbst, dass die Meinungsfreiheit auch Teil unseres Selbstverständnisses. Sonst würde beispielsweise die Zusammenarbeit im System der beruflichen Bildung nicht funktionieren."

Im gemeinsamen Gespräch loteten Prof. Friedman und di Lorenzo die verschiedenen Aspekte der Meinungsfreiheit aus: Was bedeutet Meinungsfreiheit im Kontext anderer Rechte? Lassen sich Fake News und Hass im Netz mit dem Begriff der Meinungsfreiheit decken? Und wie sieht es mit der Meinungs- und Pressefreiheit international aus?

"Freiheit ist der Sauerstoff des Menschen. Meinungsfreiheit ist der Sauerstoff der Demokratie", sagte Prof. Michel Friedman.

Giovanni di Lorenzo sagte: "Medien sollten nicht den Anspruch aufgeben, den gesellschaftlichen Diskurs mit zu organisieren. Dazu müssen sie sich aber die Fähigkeit bewahren, auch milieu- und parteiübergreifend Menschen zu erreichen. Sonst laufen sie Gefahr, vornehmlich Selbstbestätigungsbotschaften an jene zu senden, die eh schon Bescheid wissen."

Um den aktuellen gesellschaftspolitischen Diskurs zu vertiefen, hat die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main Anfang 2020 das Gesprächsformat "Handwerk trifft." ins Leben gerufen. Bei der Auftaktveranstaltung im Februar in Erbach war der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier Gesprächsgast zum Thema "Zusammenhalt". Nächster Gesprächspartner von Prof. Michel Friedman in der Reihe "Handwerk trifft." wird im Herbst Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sein. Die nächsten Termine werden unter www.hwk-rhein-main.de/… bekannt gegeben.

Über Handwerkskammer Rhein-Main

Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main vertritt rund 32.600 Unternehmer, rund 143.000 Handwerkerinnen und Handwerker, davon etwa 10.000 Azubis aus den Städten Darmstadt, Frankfurt und Offenbach sowie den Landkreisen Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis, Offenbach und dem Odenwaldkreis. Die Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main ist an sechs Standorten vertreten. Neben drei Berufsbildungs- und Technologiezentren in Bensheim, Frankfurt und Weiterstadt, hat sie eine Hauptverwaltung in Frankfurt und in Darmstadt. Darüber hat sie ein Büro in Brüssel.

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