Eine Karriere im Schnelldurchgang: Laura Eichinger hat mit 26 Jahren die Filialleitung des neugegründeten Standorts von Optik Ufert am Fischmarkt 5 in Konstanz übernommen. Seit Mitte August steht die Augenoptikermeisterin der Filiale vor. „Ich habe mich enorm gefreut, dass ich direkt nach der Techniker- und Meisterprüfung diese Position bei meinem Ausbildungsbetrieb bekommen habe. Ich habe Spaß am Organisieren und mache gerne alles – von der Messung bis zur fertigen Brille“, so Eichinger.

Erst im Mai hat die Augenoptikerin ihre Meisterschule in München abgeschlossen. Ihr Chef Harald Ufert begleitet sie seit Jahren auf ihrem Karriereweg: „Mir war sehr daran gelegen, unsere Top-Auszubildende wieder ins Team zurückzuholen. Wir haben auch im Hinblick auf ihre Rückkehr Lauras Meisterausbildung mit einem Meisterdarlehen gefördert.“

2. Bundessiegerin

2020 hatte Eichinger ihre Augenoptikerausbildung als Landesbeste abgeschlossen. 2021 folgte der Bundeswettbewerb Profis Leisten Was, bei dem sie 2. Bundessiegerin wurde. Bereits während ihrer Ausbildung engagierte sie sich zudem als Ausbildungsbotschafterin, um Schülerinnen und Schüler fürs Handwerk zu begeistern.

„Ich wollte nach außen tragen, dass eine Ausbildung sehr viel Spaß macht und meine Perspektive aufzeigen, dass man auch einen etwas unkonventionelleren Weg gehen und eine Lehre machen kann“, so Eichinger.

Handwerk statt Studium

Ihre eigene Entscheidung fürs Handwerk hat sie nie bereut. „Es gab ein paar komische Blicke und dumme Kommentare, als ich nach dem Abitur nicht studieren gegangen bin. Aber ich bin sehr glücklich damit“, so Eichinger, die nach der Schule praktisch arbeiten wollte.

„Ich hatte im Vergleich zu meinen studierenden Freunden deutlich mehr Geld zur Verfügung. Und als Meisterin und Optometristin kann ich natürlich sehr entspannt von meinem Gehalt leben. Mittlerweile wird ja auch die Ausbildung echt gut gefördert. Das Bafoeg während der Ausbildung und das Aufstiegs-Bafoeg für den Meister sind zum Teil auch sehr viel großzügiger als bei Studenten“, so Eichinger.

Karriere als Frau im Handwerk

Doch nicht nur gehaltstechnisch sieht Eichinger Vorteile im Handwerk. Auch die Vereinbarkeit von Karriere und Familie ist in ihrem Berufszweig gut umzusetzen: „Bei meiner Kollegin mit zwei Kindern sehe ich, dass sie ihre Arbeitszeiten so gestalten kann, dass sie Zeit für ihre Kinder hat. Augenoptikerbetriebe sind sehr flexibel. In kleinen Betrieben ist so etwas oft auch einfacher als in großen Unternehmen.“

Optik Ufert hat zwölf Mitarbeitende in drei Filialen. In der neugegründeten Filiale am Konstanzer Fischmarkt sind sie meistens zu dritt, wie Eichinger ausführt. Die junge Geschäftsführerin freut sich besonders, dass der Fokus des Standorts auf Gesundheitsdienstleistungen liegt und sie Zugriff auf die neuesten Geräte hat. „Ich brauche ständig neue Herausforderungen, damit es mir nicht langweilig wird. Ich liebe es einfach, neue Sachen zu lernen. Das Spannende an der Augenoptik ist, dass der Beruf immer medizinischer wird. Es ist mittlerweile ein Gesundheitshandwerk“, so Eichinger.

Mit der Augenoptik hat sie die perfekte Berufswahl für sich getroffen. Eine Vision für ihre ferne Zukunft hat Laura Eichinger nicht. Doch so schnell wie sie ihre bisherigen Ziele erreicht hat, stehen der Konstanzerin alle Karriereoptionen offen.

Infokasten:

Frauen im Handwerk

Im Bezirk der Handwerkskammer Konstanz (Landkreise Schwarzwald-Baar, Konstanz, Rottweil, Tuttlingen, Waldshut) waren zum Stichtag 31.12.2022 4.247 junge Menschen in einer handwerklichen Ausbildung. Der Anteil der Frauen unter den Auszubildenden liegt bei rund 17 Prozent. Bei den Meisterausbildungen waren 2022 66 der 312 Jungmeister Frauen, also jeder fünfte Meister.

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